Horoskop - Lebensaufgabe für Herrn Mario Adorf
Aufsteigender Mondknoten im Tierkreiszeichen Widder im dritten Haus im Horoskop
Zwischen Gegensätzen ein Gleichgewicht finden
Sie leben mit dem Gefühl, zu wissen, was richtig ist, ohne es jedoch klar zum Ausdruck bringen zu können. So mögen Sie sich fast zwanghaft bei jeder Information fragen, ob nun dies wohl die richtige Wahrheit ist oder nicht. Wie ein geistiger Nomade sind Sie ohne Rast und Ruh ständig auf der Suche.
Wenn Sie grundsätzlich nicht unbedingt ein Suchertyp sind, wird die unklare "Erinnerung" an eine alte Wahrheit Sie veranlassen, jedes Fragen und Suchen zu unterlassen. Sie haben dann den Eindruck, schon alles zu wissen, und fragen sich vielleicht, warum Sie sich für dieses oder jenes interessieren sollten. Manche Leute mögen Sie für einen Besserwisser halten. Sie hassen die Banalitäten des Alltags. Mit der allzu optimistischen Haltung, es schon zu können, gehen Sie über vieles leichtfertig hinweg.
Diese Themen sprechen vor allem Ihre beziehungsfähige und ausgleichende Seite an. So versuchen Sie vielleicht immer wieder, Konflikte auf eine joviale Art zu überspielen. Dabei dürften Sie oft die nötige Tat- und Durchsetzungskraft vermissen. Sie möchten zwar ausgleichende Gerechtigkeit für alle, es fehlt Ihnen jedoch an Eigeninitiative. So reagieren Sie auf eine eher passive und beschönigende Weise und lehnten es zumindest in jungen Jahren ab, durch eigene Entscheidung und Handlung aktiv zu werden. Wie Treibsand, in den man immer wieder versinkt und stecken bleibt, hält Sie die fast zwanghafte Suche nach Harmonie und das vertraute Gefühl, doch zu wissen, was richtig ist, gefangen und hindert Sie auf Ihrem Lebensweg.
Das Horoskop zeigt hier symbolisch eine Lebensaufgabe: offener und wertfreier zu werden, Kontakte zu anderen Menschen herstellen, ohne alles durch die Brille der eigenen Überzeugung zu betrachten. Objektivität, Eigeninitiative und klare Entscheidungen sind gefragt.
Das Leben wird Sie immer wieder auffordern, Ihr Weltbild und Ihre Meinungsfreiheit in Frage zu stellen. Echte Befriedigung finden Sie erst, wenn Sie die alten Denkmuster aufgeben zugunsten einer Bereitschaft, noch mehr zu lernen, und beispielsweise durch eine konventionelle Ausbildung Anschluss in dieser Gesellschaft zu finden. Sie sollen Geselligkeit und das Gespräch über Alltäglichkeiten üben und so lernen, mit Menschen umzugehen. Da Sie alles Banale überhaupt nicht mögen, dürfte es Ihnen schwer fallen, sich die kleinen und in Ihren Augen unwichtigen Informationen zu beschaffen, wie beispielsweise Fahrpläne lesen oder eine Einkaufsliste erstellen. Doch auch dies gehört zum Leben. Wenn Sie Ihre Neugierde wieder entdecken und offen werden für alles ringsum wie ein siebenjähriges Kind, und auch andere Meinungen und Wahrheiten gelten lassen, finden Sie zu einer neuen Lebensqualität.
Wichtig ist dabei, dass Sie die Herausforderungen annehmen und zu Ihrem eigenen Willen stehen, auch wenn Sie sich dabei nicht immer von der taktvollen und liebenswürdigen Seite zeigen können. Indem Sie Entscheidungen fällen und einen klaren Standpunkt einnehmen, können Sie immer wieder die sehr befriedigende Erfahrung machen, dass Ihr Wille von den anderen akzeptiert wird, dass Sie etwas Eigenes aufbauen können und dass dies Ihnen inneren Halt und Sicherheit vermittelt.
All diese Aufforderungen mögen für Sie wie Abenteuer klingen, gilt es doch, sich dem Leben auf eine ungewohnte, bisher noch nicht geübte Art zu stellen. Doch ist es gerade dieses Ungewohnte, das Ihnen eine grosse Befriedigung vermitteln kann.
Pluto im Quadrat zur Mondknotenachse im Horoskop
Das Dunkle als Ablenkung
Bildlich gesprochen sind Sie auf einem Weg, von dem Sie immer wieder etwas Machtvoll-Faszinierendes und zugleich auch Beängstigendes ablenkt, vergleichbar vielleicht mit dem Blick einer Schlange, die Sie unwillkürlich innehalten lässt. Vielleicht sind es die dunklen Seiten des Lebens, die Sie gebannt anhalten lassen, vielleicht ist es Macht, der Sie unterliegen oder die Sie sich angeeignet haben und nun nicht loslassen wollen. So schwanken Sie oftmals zwischen dem Weitergehen in Richtung Lebensaufgabe und dem Anhalten, um gleichsam in die Abgründe des menschlichen Daseins zu blicken. Tendenziell verweilen Sie eher zu lange.